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Dorffest Reichstädt 2004 |
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Unter dieses Thema stellten Pfarrer Ekkehart Uhlig und die Katechetinnen Bettina Lemke aus Reichstädt und Birgitt Clauß aus Dippoldiswalde den bunten Familiengottesdienst zum Schuljahresbeginn im Festzelt. Etwa 150 Besucher waren gekommen und füllten das Festzelt fast bis auf den letzten Platz.
Historischer Hintergrund war die Bibelstelle aus dem Lukas-Evangelium (Kapitel 2, Vers 41), als der 12-jährigeJesus mit seinen Eltern wie in jedem Jahr zum Passahfest nach Jerusalem hinaufging und er im Tempel bei den Lehrern geblieben war.
Dort hörte er nicht nur zu, sondern stellte den Lehrern auch Fragen, über die diese höchst erstaunt waren. Bettina Lemke formulierte es so, daß die Alten dem Kleinen zugehört haben, weil sie feststellen mußten, daß auch die Kleinen über eigene Gedanken verfügen und eigene Erfahrungen haben, Dabei haben sie jedoch ihre eigene Sprache, wichtig sei aber das Aufeinander-Hören. Pfarrer Uhlig verwies in diesem Zusammenhang auf die unbedingte Notwendigkeit, daß die Eltern und die Paten für die Gedankenwelt des heranwachsenden Kindes immer das notwendige Verständnis aufbringen müssen. Auch Jesus habe bei den Lehrern im Tempel sowohl zugehört als auch gefragt. Die Schulanfänger wurden dann nach vorn gebeten und erhielten aus den Händen der beiden Katechetinnen kleine Geschenke.
Auf den Plätzen der Teilnehmer am Gottesdienst waren Papierherzen ausgelegt, auf die die Kinder nun ihren Dank und ihre Wünsche schreiben oder malen konnten.
Diese wurden anschließend als Danksagung und Gebet vor dem Mikrofon vorgetragen.
Vielfältig waren der Dank und die Wünsche der Kinder und Erwachsenen. Die Kleinen dankten unter anderem dafür, daß sie liebe Eltern haben und hielten es sogar für erwähnenswert, dafür zu danken, daß sie Schützenkönig geworden sind. Aber auch die Bitte für die Gesundheit ihrer Geschwister brachten sie zum Ausdruck. Die Herzen mit den Danksagungen und Bitten wurden an eine Tafel geheftet.
Frieder Neidhold, Mitglied des Kirchenvorstandes und Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit übergab mir im Nachgang noch eine ganze Reihe von Bitten und Dankesworten, die auf die Herzen geschrieben worden waren, für eine Veröffentlichung auf der Kirchenseite in unseren Reichstädter Nachrichten. Da sie teilweise so zu Herzen gehen und auch aktuell sind, halte ich eine Veröffentlichung auch an dieser Stelle für angebracht.
Bei den Liedern der Gemeinde unterstützten nicht nur die Bläser und Kirchenmusikdirektor Gunter Brückner, sondern auch Pfarrer Uhlig griff zur Gitarre.
Nach dem Gottesdienst hatte die Kirchgemeinde erneut in die "Offene Kirche" eingeladen, wo sich die Gäste wie schon gestern mit Kaffee und Kuchen stärken konnten (vgl. dazu den Bericht über den gestrigen Tag). Danach begann der "weltliche Teil" des Programms zum Sonntag. Es wurde der Frühschoppen im Festzelt "eingeläutet", bei dem die Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Reichstädt unter der musikalischen Leitung von Horst Schulz die Gäste erfreute.
Im Nachgang haben mir Uwe Göhlert und Peter Olm noch hervorragende Digitalfotos über die Ereignisse und Veranstaltungen am Sonnabend und am Sonntag angeboten, die ich zur Vervollständigung der Berichterstattung an dieser Stelle - kurz kommentiert - an meine Berichte anfüge. Nicht vergessen werden dürfen Herr Heerklotz mit seinem Sohn vom DRK. Sie waren ständig im Einsatz und sorgten für das erforderliche Sicherheitsgefühl
Am Sonntagnachmittag drohte das Festzelt fast aus den Nähten zu platzen, während sich auf der Festwiese die Schützen einen harten Kampf lieferten. Mit viel Beifall wurde das Programm von TEN SING aufgenommen,
und das Duo Carnevale riss alle von den Bänken.
Den beiden hat es offenbar in Reichstädt gut gefallen, denn sie schickten mir zu mitternächtlicher Stunde eine eMail, die ich an dieser Stelle unbedingt wiedergeben möchte:
Schützenkönig wurde Volker Tennert.
Die "Mädels" der Familie Lohse haben zum Bürgermeister von Huglfing, der ja bereits von Anfang an am Fest teilnahm und die Seifenkistenpiloten mit anfeuerte, offenbar ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Aber das wissen wir ja bereits aus Sportberichten von Andrea
Die Volleyballer organisierten ein kleines Turnier mit Spielerinnen und Spielern vom Reichstädter LSV und den Damen von TUS Dippoldiswalde.
Text: Prof. Dr. Adolf Heger & Uwe
Göhlert |