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Dorffest Reichstädt 2004 |
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Enorm war das Angebot an Veranstaltungen auch am Sonnabend Nachmittag.
Pünktlich um 14.00 Uhr begann der Kindernachmittag. Gerade noch rechtzeitig war vorher die Hüpfburg des DRK-Kreisverbandes e. V. aus Freital angekommen.
Schnell war Preßluft hinein geblasen und ein Anziehungspunkt für die Kinder war entstanden.
Nachdem Maik Witton mit Johannes Reichel noch einmal den Platz von überflüssigem Gras befreit hatten, konnte das Kinderfest mit dem Vogelschießen beginnen.
Die Reichstädter Kinder hatten offenbar schon fieberhaft darauf gewartet, und Johannes Reichel mit seinem Team hatte alle Hände voll zu tun.
Seine wertvollen Ratschläge waren gefragt.
Nach und nach füllte sich der Festplatz,
und auch Phillip Heger, der tags zuvor beim Seifenkistenrennen durch einen Sturz ausgeschieden war, kam mit Gehhilfen auf den Festplatz, weil er es zu Hause nicht ausgehalten hat.
Im Festzelt hatte das Schminken der Kinder begonnen, und auch Tobias und Markus Felix traten plötzlich mit ganz neuem Aussehen vor den Schießstand zum Vogelschießen.
Zum Gaudi der Kinder hatten die Betreuer der Hüpfburg diese zum Einfallen gebracht.
Um so größer war dann die Freude, als die Kinder sich wieder so richtig austoben konnten.
Inzwischen nahm im Festzelt das Programm weiter seinen Lauf.
Ab 15.00 Uhr erfreuten Schüler der Grundschule Reichstädt die Gäste mit ihrem Programm.
Auch einen Zauberer hatten sie mitgebracht.
Auf der Festwiese konnten sich Interessenten beim Ponyreiten und beim Graben mit dem Minibagger betätigen. Die Kirchgemeinde hatte zur Offenen Kirche am ganzen Nachmittag mit Turmsteigen und Rundblick eingeladen. Auch der Eine-Welt-Laden mit Susanne Heger und Carmen Hilbert hatten wieder einen eigenen Stand.
Und in der Kirche gabs Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.
Viele fleißige Mitglieder der Kirchgemeinde, darunter vor allem Frieder und Sigrun Neidhold, Peter Göpfert, Heinz und Ruth Kadner, Hans und Christiene Richter, Jana Gietzelt, Erika Rennhack sowie Christa und Karl-Heinz Rennhack hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg auch dieses Teils der Veranstaltung.
Die auf den Fotos teilweise erkennbaren Bilder von Regina und Johannes Zepnick sind das Ergebnis von Reisen der beiden Künstler zu den Zigeunern in Ungarn, denen ich schon früher Berichte gewidmet habe. Text & Fotos: Prof. Dr. Adolf Heger Im Rahmen des Reichstädter Dorffestes setzten die Weißeritztal-Musikanten und der Friedrich-Silcher-Chor aus Dippoldiswalde am Abend einen musikalischen Höhepunkt. Sinikka Mende schickte mir dazu folgenden Text und das Foto, die ich hier gern einfüge: "Das Konzert der Weißeritztal-Musikanten in der Kirche ist in Reichstädt schon zu einer Tradition geworden. Aller zwei Jahren spielt die Kapelle und lädt sich zu diesem Konzert verschiedene Chöre ein, wie dieses Jahr den Friedrich-Silcher-Chor.
Das Konzert fand nunmehr zum fünften Mal statt. Die Weißeritztal-Musikanten unter der Leitung von Jürgen Rennhack und Uwe Zimmermann, sowie der Friedrich-Silcher-Chor unter der Leitung von Sabine Ranft genießen im Kreis einen guten Ruf. Das Repertoire reichte von festlicher Bläsermusik über Welthits aus Italien bis zu Dixiland Klängen. Den Abschluss bildete die Ambosspolka, die Chor und Kapelle gemeinsam darboten. Dieser Abend wird sicherlich allen Zuhörern in guter Erinnerung bleiben." Im Nachgang haben mir Uwe Göhlert und Peter Olm noch hervorragende Digitalfotos über die Ereignisse und Veranstaltungen am Sonnabend und am Sonntag angeboten, die ich zur Vervollständigung der Berichterstattung an dieser Stelle - kurz kommentiert - an meine Berichte anfüge. Schützenkönig bei den Kindern wurde Felix Bellmann, der sich über den Titel natürlich sehr gefreut hat.
Und immer wieder kam Phillip Heger vor die Linsen der Kameras. Alle, die ihm begegneten, bedauerten es natürlich sehr, daß sein Siegeszug beim Seifenkistenrennen so ein jähes Ende gefunden hatte.
Nach dem Programm der Schüler der Grundschule erhielten die Kinder als Dankeschön ein Eis, das sie sich - wie auf den nachfolgenden Bildern zu sehen ist - gut schmecken ließen.
Viel Andrang herrschte auch an der Losbude, wobei es sicher nicht nur die hübschen Frauen waren, die die Loskäufer angezogen haben.
Text: Prof. Dr. Adolf Heger |